Ken Niikura: Die Sage (2013)

1. Satz aus der "Hopi-Suite" Die Sage: Der Übergang von der vierten in die fünfte Welt

Die Alten erzählten, dass wieder nur wenige Menschen überlebten und auf diese vierte Welt kamen, auf der wir heute alle leben. Die Welt ist wieder in einem erschreckenden Zustand, trotzdem uns der große Geist verschiedene Sprachen gab, uns zu den vier Enden der Welt schickte und uns aufgetragen hat, zur Erde, mit allem was sich darin befindet, Sorge zu tragen. Es gibt eine Kachinarassel der Hopi, welche die Erde symbolisiert. Der äußere Kreis bezeichnet die Zeitlinie und weist uns darauf hin, dass wir uns in den letzten Tagen der Prophezeiung befinden.

Was haben Sie, als Einzelperson, als Nation und als Bewohner dieser Welt getan, um zu dieser Erde Sorge zu tragen?

(Hr. Thomas Banyacya von der Souveränen Hopi Nation Kykotsmovi verliest die Mitteilung über die Prophezeiungen der Hopi vor den Vereinten Nationen, Arizona am 10. Dezember 1992 / Übersetzung: Jürg Künzi, Quelle: http://www.2012spirit.de)

Inhalt

Prof. Ken Niikura

Ken Niikura, der bereits mit „Kokopelli“ den Gott und Beschützer der Hopi beschrieben hat, eröffnet mit „Die Sage“ (2013) seine „Hopi-Suite“

Nach dem Glauben der Hopi (übersetzt etwa "Friedensvolk"), die im Südwesten der USA beheimatet sind und im Einklang mit der Natur leben, befindet sich die Menschheit heute in der vierten Welt.
Die bisherigen Welten wurden durch Erdbeben, Eiszeit und Sintflut zerstört, weil der Mensch nicht nach den Regeln der Natur leben wollte.
Nach den Prophezeiungen der Hopi befinden wir uns kurz vor der Zerstörung der vierten und dem Wechsel in die neue fünfte Welt.

Besetzung: Oboe, Klarinette, Fagott und Klavier
Uraufführung am 09. Juni 2013 in Bremen beim Sommerkonzert des Ensemble Kokopelli, Klavier: Michael Meyer

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