Martin JaserMartin Jaser: Fagott

Als Fagottist im Ensemble Kokopelli ist Martin Jaser für den musikalischen Unterbau zuständig.
In einigen Kompositionen durfte sich der begeisterte Hobby-Rhythmiker auch mit Klanghölzern (Warabekan-Medley) und mit dem Heulrohr ("Kokopelli") beschäftigen.

Hinter den Kulissen ist er für Ansprechpartner für alle Belange rund um das Ensemble Kokopelli.

Biographie

Martin Jaser studierte bei Walther Urbach in Nürnberg, bei Ulrich Freund in Mannheim und bei Professor Marc Engelhardt in Saarbrücken. Kontrafagottunterricht erhielt er bei Frank Lehmann und bei Siegfried Nitt.
Seine musikalischen Aktivitäten führten ihn bereits in viele Länder Europas, außerdem in die USA, nach Rußland, Brasilien und in einige Städte Japans, wo sich seit 2008 mit dem Trio Tanabata eine Konzertreihe etabliert.

Während mehrerer Jahre im Orchesterdienst am Theater Osnabrück, den Städtischen Bühnen Trier, bei der Bad Reichenhaller Philharmonie, den Heidelberger Sinfonikern und dem Mannheimer Mozartorchester und einer regen Aushilfstätigkeit, unter anderen beim Symphonieorchester des Saarländischen Rundfunks, am Staatstheater Oldenburg und bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen entschloss er sich zum Studium "Musik und Kulturmanagement" in Bremen.

Heute lebt und arbeitet Martin Jaser als Kulturmanager und freischaffender Musiker in Bremen und Hamburg. Neben der nachhaltigen Vermittlung von Musik und Kultur an Menschen jeden Alters ist ihm die interkulturelle kammermusikalische Arbeit des Ensemble Kokopelli ein besonderes Anliegen.

Wissenswertes:

Ein besonderer künstlerischer Höhepunkt seines Schaffens ergab sich aus einer leichtfertig ausgesprochenen Bitte, die der uralten japanischen Karaoke-Kultur geschuldet war:

"Nächstes Jahr in Japan will ich mal öffentlich "Ueo muite aruku" (Suki-Sukiyaki-Lied) singen!" Was als kleiner Gag im alljährlichen Krankenhauskonzert gedacht war, führte ihn unverhofft zu regionalem Ruhm als gefeierter Sänger mit begleitendem Orchester in der 800 Personen fassenden Tottori-Stadthalle.