Prof. Ken NiikuraKen Niikura

Professor Ken Niikura ist mit der Oboistin des Ensembles, Motoko Matsuda-Jaser, schon seit deren Studienzeit an der Tottori-Universität bekannt.
Ken Niikura hat durch seine Unterstützung maßgeblich dazu beigetragen, dass sich mit dem Trio Tanabatta und dem Ensembe Kokopelli ein beständiger kultureller Austausch zwischen Deutschland, Japan und neuerdings Korea entwickeln konnte.

Biographie

Der Komponist und Dirigent ist Professor für Komposition an der Universität Tottori.

Wenige Jahre nach seinem Studium an der Musashino Musikhochshule kam Prof. Ken Niikura 1981 an die Universität Tottori und begann durch seine Lehrtätigkeit und sein Engagement die Musik- und Kulturszene zu beleben. Heute ist er als überregionale Instanz bekannt und aus Tottori nicht mehr wegzudenken.

Sein kreatives Schaffen erfuhr internationale Aufmerksamkeit: So beispielsweise durch das 1984 entstandene "Hiroshima ga iwaseru kotoba fuer Mezzo-Sopran, Violine, Cello, Klavier und Erzähler". Das Werk wurde in den USA uraufgeführt und erntete international glänzende Kritiken (New York Times). Seither kam es in zahlreichen Städten der USA zur Aufführung.

Für das Tottori-Musikfestival komponierte er 2 Ballette, zu seinem umfassenden Werk zählen Musicals, Opern, Orchesterstücke, zahlreiche Stücke für Chor, Gesangssolisten, Vocalemsenble und verschiedene Kammermusiken. Beim deutschen Verlag "Mieroprint" ist sein Stück "3 Vocalises für Gitanjali" für Stimme, Blockflöte und Harfe (1986) erhältlich.

Professor Niikura ist Mitglied der Kompositiongruppe "Ju", im Japanischen Komponistenverein, beim Internationalen Künstlerverein und der Japanischen Kulturmanagement-Akademie.
Er ist Dirigent des Tottori Frauenchors und der Philharmonie der Universitat Tottori. Außerdem engagiert er sich im Tottori-Operverein und in der Kompositiongruppe "Papageno".

Wissenswertes:

Seiner besonderen Leidenschaft, dem Singen, geht Professor Niikura nach als Mitglied im Tottori Männerchor und im Männerchor "Elder Brothers", mit dem er bereits Tottoris Partnerstadt Hanau in Deutschland besuchte.